15. Spieltag – Nach zuletzt drei Siegen in Folge war am 15. Spieltag der souveräne Tabellenführer, der FC Mels, zu Gast auf der Leitawis. Trotz eines starken Auftritts musste man sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben.

 

Die Bärger wussten von Beginn an, dass sie mit Mels, die in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren hatten, einen sehr starken Gegner erwarten mussten. Und die Partie war von Beginn weg hart umkämpft, wobei man sagen muss, dass die Bärger eigentlich ganz gut mithielten, ja fast schon etwas besser waren. Nach mehreren verpassten Chancen des Heimteams – Janin Eberle hätte mit seinem Sololauf eigentlich das 1:0 erzielen müssen – war es dann aber Mels, das den ersten Treffer bejubeln konnte. Ein Schlenzer von der rechten Seite landete haltbar, wie die Fans nach der Partie sagten, im linken Toreck. Vor dem Pausentee vermochte das Team von Trainer Andi Gerster aber nicht mehr zu reagieren.

Diese Reaktion folgte dann aber praktisch mit dem Start in die zweite Halbzeit. Pferdelunge Eberle schlich sich gekonnt in den Strafraum, wo er die Hereingabe von links nur noch über die Linie drücken musste. Gross war der Jubel, und dennoch wussten die Bärger, dass noch lange 40 Minuten auf sie warten würden. Doch wie es in dieser Saison schon öfters der Fall war musste man im direkten Gegenzug wieder einen Treffer hinnehmen. Nach einer Ecke stieg der Melser Hühne am höchsten und nickte zum 2:1 für das Gästeteam ein. Eine Reaktion blieb aus, denn die junge wendige Truppe aus Mels liess den Ball gut laufen. Obwohl noch die ein oder andere Möglichkeit zum Ausgleich da war blieb es letztlich bei der bitteren und knappen Niederlage.

 

Bemerkungen:

  • P. Kindle sass zum gefühlt 40 Mal in dieser Saison nur auf der Ersatzbank. Nach dem Spiel meinte er: „I glob i kum ger num, spiel jo eh kaum meh, huara Saftlada das!“
  • Trotz Aushilfen des Bärger 1 konnte C. Gassner seinen Stammplatz behalten. Er dankte es dem Trainer allerdings nicht – seine Leistung betitelten die Kommentatoren nach der Partie als unterdurchschnittlich.
  • Nicht der geborene Sprinter: Banzer wurde in der 60 Minute für Mettler eingewechselt. Dieser kämpfte mit Orientierungsproblemen im Mittelfeld weshalb ein Grossteil seiner Pässe beim Gegner landeten. Banzer machte seine Sache gut, allerdings wurde auf den Fanrängen festgestellt, dass bei Banzer die Sprints wie ein normaler Jogging-Lauf aussehen. Er meinte: „Ma ka oh langsam schnell si, muass nu wissa wia“.
  • P. Sele war abermals verhindert! Sonst ein gern gesehener Gast auf der Leitawis, wurde er von den Anwesenden Fans beschimpft, dass er dem FC zu wenig Beachtung schenken würde.
  • Einmal mehr der Chancentod: J. Eberle ist eigentlich der perfekte Stürmer. Die einzige Qualität die im fehlt: das Tore schiessen, was er gegen Mels wieder mal eindrücklich unter Beweis stellte.

 

Triesenberg – Mels, 1:2 (0:1)
Tore: 38. 0:1, 47. T. Eberle 1:1, 50. 1:2.
Triesenberg: P. Schädler; Akkach, R. Schädler, Gassner; T. Eberle, Mettler, A. Eberle, U. Sprenger; D. Schädler, Beck, J. Eberle.
Ersatzspieler: R. Kindle, P. Kindle, Cortese, Banzer, Gerster.
Geschont: Moser, Sele, Rück, Marxer
Nicht im Aufgebot: Nutt, T. Sprenger