Draufgänger Der Schritt an die Spitze des Motocrosssports ist Luca Bruggmann nicht gelungen – zu gross waren die Hürden bisher. Schwerwiegende Verletzungen, fehlende finanzielle Mittel und der Gedanke, dass «Talent allein genügt», zwangen den 23-Jährigen dazu, seinen «Kindheitstraum», zu überdenken. Und trotzdem: Ganz abschreiben will er ihn noch nicht.

 

 

«Der Landesmeister 2017 und Sieger des Superfinals heisst Luca Bru…», Laute Jubelschreie, Pfiffe und Applaus übertönen die Ansage im kleinen Festzelt auf der Motocrossstrecke Hälos in Triesen. Luca Brugmann hält kurz inne, geniesst den Moment, ehe er von seinem Platz aufsteht. Von hinten links, ganz in der Eckebahnt er sich den Weg nach vorn aufs Podest. Seine Augen funkeln, er lächelt, beim Vorbeigehen klatscht er die ausgestreckten Hände der jungen Athleten ab. Er wirkt entspannt, etwas müde, aber zufrieden.

 

In der Liechtensteiner Gemeinde Triesen ist Luca Bruggmann zu Hause. Nur ein paar Minuten von seinem Wohnhaus entfernt befindet sich die  Motocrossstrecke Hälos – es ist die Einzige im Fürstentum.

 

 

Es sind die Momente, die der 23-jährige Liechtensteiner abseits vom Wettstreit auf der Rennstrecke schätzt – «diese familiäre Atmosphä- re, das Miteinander und die vielen tollen Freundschaften, die sich mit den Jahren ergeben», schwärmt Bruggmann auch noch zwei Wochen nach seinem Triumph. Ganz entspannt sitzt er am Küchentisch bei sich zu Hause, lässt die Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Während sein rechter Arm locker auf der Stuhllehne liegt, fährt er sich mit der linken Hand durch seinen Bart, die Haare hat er versteckt unter seiner roten Mütze.

 

 

 

Mit zwei Jahren das erste «Bike»

Kaum spricht er über «seinen Sport» blitzt da wieder dieses Funkeln in den Augen auf. «Schon mein Grossvater ist Motocross gefahren. Von ihm habe ich zum zweiten Geburtstag meine erste Maschine bekommen – da war aber noch ein Seitenwagen dran», erzählt «Bruggi» mit einem Schmunzeln. Neben den ersten Fahrversuchen auf dem Hofgelände, wo er damals noch wohnte, drehte er mit Vater Ralph auch immer wieder mal eine Runde beim nahegelegenen Fussballplatz. «Ich bin mit diesem Sport aufgewachsen, hatte daher eigentlich kaum eine andere Wahl.» Und dass ihm der Motorsport quasi in die «Wiege gelegt» wurde, sei schon ganz gut.

 

Luca Bruggmann erzählt, wie er überhaupt zum Motocrosssport gekommen ist. (Fotos: L. Bruggmann)

 

Sein Blick wandert umher, den Kopf leicht zur Seite gelegt, schiesst es plötzlich aus ihm heraus: «Eishockeyspieler», sagt er, «das könnte ich mir als Alternative noch gut vorstellen.» Es ist eines einer wenigen Hobbys, für die er neben dem ganzen Trubel im Motocross noch Zeit findet. Denn die etlichen Rennen auf höchster Schweizer Stufe und im internationalen Bereich, die vielen Trainingsstunden und die langen Anreisen, können fast schon als «Full-Time-Job» bezeichnet werden. «Auf diesem Niveau gehört das aber dazu», fügt Bruggmann an und lässt einen tiefen Seufzer folgen.

 

 

 

Immer dabei: Eltern und Freunde

Ein paar Wochen bleiben ihm nach dem letzten Rennen, um ganz abschalten zu können. Danach startet die Vorbereitung. «Ab dem Saisonstart im April gibt es nur wenige Pausen.» Auch an rennfreien Wochenenden werde trainiert. «Es ist wirklich ein grosser Aufwand», der sich aber lohne. «Wenn ich auf der Strecke bin, wird mir bewusst, dass ich trotz der Mühen nichts anderes will.» Und da ist es schon wieder, das Funkeln. Er beginnt in einem Stapel von Fotos zu kramen, zieht eines heraus. «Hier», sagt er und zeigt mit dem Finger auf den kleinen Jungen mit Startnummer 4, «das war mein erstes ‹offizielles› Rennen.»

Ganz schön lange ist das schon her – seit 1999 mischt er nun im «Motocrossrennzirkus» mit. Und zwei ganz «wichtige Personen», wie er sagt, begleiteten ihn seither zu praktisch jedem Rennen. Es sind seine Eltern Miriam und Ralph Bruggmann, die treusten Fans wenn man so will. Zum erweiterten Kreis davon gehören auch seine beiden älteren Geschwister Nico und Amara, sowie Grossvater Thenny Negele und Freundin Mara.

 

 

«Motocross ist ein Familiensport. Das mag im ersten Moment zwar komisch klingen, da ich im Rennen ja ein Einzelkämpfer bin. Aber die ganze Motocrossszene ist quasi eine grosse Familie.»

 

 

Neben den Eltern sind auch Freundin und Freunde an den Rennen dabei. «Mein ganzer Freundeskreis hat quasi etwas mit Motocross am Hut», erklärt er. Und als kurz darauf seine Eltern nach Hause kommen, folgt auch gleich das Exempel dafür, wie wohl sich Bruggmann im familiären Kreise fühlt. Es ist ein lockeres Verhältnis, freundschaftlich und irgendwie ist die starke Bindung, die über die ganzen Jahre entstanden sein muss, spürbar. «Ohne die Unterstützung meiner Eltern wäre ich definitiv aufgeschmissen – früher, aber auch heute», gesteht Bruggmann

 

 

Nach einer kurzen Pause nach der Saison geht es für Luca Bruggmann dann auch gleich in die Vorbereitung. Wie das genau aussieht, erklärt der 23-Jährige.

 

 

Ohne sie hätte Bruggmann seinen Traum womöglich schon viel früher begraben müssen, hätte keine Erfolge feiern können, sich niemals mit internationalen Topfahrern messen können… Wobei: So lange ist die Liste seiner Errungenschaften bisher noch gar nicht, oder wie Bruggmann meint: «So viel ‹Grosses› habe ich noch nicht wirklich gewonnen.» Stolz ist er auf das, was er bisher erreicht hat aber trotzdem.

 

 

Schweizer Meister 2009 in der Kategorie 85 ccm, oder, drei Jahre später, Schweizer Meister bei den Junioren in der Kategorie Viertakter – «eine Zwischenstufe.» Und nicht zu vergessen der Vizemeistertitel in diesem Jahr in der Schweizer Meisterschaft (FMS) der Klasse MX2. Er lehnt sich zurück, richtet seine Mütze, beginnt zu lächeln. «Schöne Erinnerungen», meint er fast schon etwas beiläufig und trotzdem merkt man, wie viel ihm diese Erfolge bedeuten.

 

 

Eine Saison hat natürlich immer auch Höhen und Tiefen – hier spricht Luca Bruggmann über seine bisherigen Erfolge und hebt dabei vor allem ein Rennen hervor.


 


Daneben ist vor auch die alljährliche Landesmeisterschaft ein fixer Bestandteil in Bruggmanns Rennkalender. Was die Strecke in ihm auslöst und was er von der Strecke Hälos in Triesen hält … (Musik: terrasound.de

 

 

Von Bruch zu Bruch

Vielleicht auch gerade deshalb, weil es in seiner knapp 20-jährigen Laufbahn als Motorsportler erst so wenige waren. Grund dafür ist, dass er in seiner Karriere immer wieder mit Problemen konfrontiert oder vor schwierige, um nicht zu sagen fast unlösbare, Herausforderungen gestellt wurde. Es waren viele Tiefschläge mit dabei, die Bruggmann einstecken musste. Für ihn und seine Liebsten seien diese verbunden mit Schmerzen, Zweifel und auch Ängsten, sagt er. Länger als seine Liste mit den bisherigen Erfolgen ist da beispielsweise sein Palmarès an Verletzungen – und da kam über die Jahre einiges zusammen.

 

  • 2010 – Fingerbruch
  • 2010 – Bruch in beiden Beinen
  • 2011 – Schlüsselbeinbruch
  • 2013 – Zwei Wirbel und das Brustbein gebrochen
  • 2016 – Aussenbandriss sowie Bandscheibenvorfall

 

Verletzungen, die glücklicherweise keine schwerwiegenden Folgen nach sich zogen, die wie Bruggmann sagt, «aber wie bei jeder anderen Sportart einfach dazugehören. Fussballer reissen sich die Bänder, im Eishockey landet halt mal ein Puck im Gesicht – das ist normal.» Erstaunlich dabei: Erstmals operieren lassen musste sich Bruggmann erst vor wenigen Wochen. Anhaltende Probleme in der Hüfte machten ihm zu schaffen, die ganze Saison über kämpfte er mit starken Schmerzen – «vor allem zum Saisonende hin.» Bei all den Verletzungen davor hatte er einfach «richtig viel Glück, dass die Knochen so gebrochen sind, dass keine Operationen nötig waren.»

 

 

 

Ob da bei den Rennen nicht immer Angst mitfährt, fragt man sich? Dass er vielleicht mal nicht so glimpflich wie bisher davonkommt, sich verletzt und seinem Traum «Lebe wohl» sagen muss? «Nein», entgegnet er klar und deutlich. Der Klang seiner Stimme ändert sich – er wirkt ernster, besonnener, als würde er jemanden belehren wollen. «Ich habe Respekt, klar. Aber wenn du Angst hast, musst du gar nicht erst fahren – dann passiert sowieso etwas.» Es gebe genügend Beispiele dafür.

 

Bruggmann vermittelt das Gefühl, dass er weiss was er tut. Er kenne die Risiken, nehme diese bewusst in Kauf. Und irgendwie bring er in diesem Moment seine ganze Begeisterung für diesen Sport zum Ausdruck, er lächelt und sagt:

 

«Ich liebe das Motocrossfahren. Es ist mein Sport, mit allem was dazu gehört – auch mit den Verletzungen. Das Risiko ist es mir wert.»

 

 

Verletzungen gehören zum Motocross dazu – Luca Bruggmann sagt was er darüber denkt!
(Bilder: freeimages.com/pixabay.com/de. Musik: terrasound.de)

 

Selbst angepackt

Etwas skeptisch stehen diesem Thema allerdings Luca Bruggmanns Eltern gegenüber. Verständlich. Steht doch Woche für Woche an den Rennen, etwas hart ausgedrückt, das Leben ihres Sohnes auf dem Spiel. Nach den unzähligen Verletzungen sind auch sie irgendwann an den Punkt gekommen, wo sie sich fragten: «Ist es das wirklich wert?» «Als er sich damals an den Wirbeln verletzt hat», sagt Mutter Miriam, «das war der Moment, als wir sagten: ‹Jetzt könnte er aufhören.»

 

Zweifel kamen auf, da man ihn als kleinen Jungen ja quasi zu diesem Hobby gebracht habe. Die Entscheidung, weiter zu machen, sei dann relativ schnell gefallen. «Er kam aus dem Spital und sagte sofort: ‹Ich mache weiter. Entweder unterstützt ihr mich, oder ich mache es alleine›. Eine Antwort brauchte es da nicht», so Miriam Bruggmann.

 

Luca Bruggmanns Eltern, Ralph und Miriam, sprechen über die Stärken und Schwächen ihres Sohnes.

 

 

16 Jahre alt war Bruggmann damals – ein junger Erwachsener, der nach und nach seine eigenen Entscheidungen treffen konnte, aber auch mit möglichen Konsequenzen umgehen musste. Ohne die Unterstützung der Eltern, ganz alleine, weiterzumachen, wäre zu diesem Zeitpunkt vermutlich möglich gewesen. Theoretisch zumindest! Als Auszubildender zum KFZ-Mechaniker verdiente Bruggmann zwar sein eigenes Geld, ob er sich damit allerdings sein Hobby finanzieren hätten können? Eher unwahrscheinlich.

 

«Ich bin wirklich froh, dass meine Eltern immer hinter mir standen und mir den Rücken gestärkt haben.»

 

So dann auch, als er nach nur einem Jahr seine Ausbildung zum Automechaniker abbrach und die Lehre als Strassenbauer anfing. «Klar Automechaniker würde ja ganz gut zum Motocross passen. Aber ich bin jemand, der gern draussen ist. Es war einfach nicht das, was ich mir vorgestellte habe und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe.» Es sei ein strenger Job, der ihm aber «immer noch sehr gut gefällt.» Und er lasse sich zudem perfekt mit seinem Hobby vereinen. «In der Vorbereitungszeit im Winter gibt es meistens nicht soviel zu tun – ideal also.»

 

 

Dass für den Liechtensteiner Motocrosser dank der Hilfe seiner Eltern, Vieles einfacher wurde, liegt auf der Hand. Sei es der Unterhalt der Maschinen, die Anreise an die verschiedenen Rennen oder einfach das Wissen, «dass jemand da ist», wie Bruggmann meint.

 

Die leidige «Geldfrage»

Eine der grössten Herausforderungen allerdings, die die Familie zu bewältigen hatte, war die Finanzierung des Sports. Vor allem, als das Ganze begann, «professioneller zu werden», wie Vater Ralph sagt. In den Anfangsjahren sei es ein normales Hobby gewesen, mit überschaubaren Kosten. «Dann brauchte es auf einmal zwei Maschinen, die Verschleissteile wurden mehr, die Anreisen waren länger und teurer – die ganze Logistik und die dazugehörenden Transportmittel – das summiert sich», so sein Vater weiter.

 


Vater Ralph Bruggmann spricht über den grossen Aufwand, der das Hobby seines Sohnes mit sich bringt.

 

Und dann war es so, wie in vielen anderen Sportarten eben auch: Nicht nur der zeitliche Aufwand wurde immer grösser, auch in finanzieller Hinsicht gab es mehr zu leisten. So viel, dass die Bruggmanns irgendwann an ihre Grenzen stiessen. «Die Ambitionen, um weiter nach vorn zu kommen waren klar da, doch es fehlte einfach das Geld», erklärt Luca Bruggmann. Er scheut sich nicht, dieses Thema anzusprechen – es gehöre ja zu seiner Geschichte, meint er und fügt an. «Klar ist das schade, aber ändern kann man das nicht und es ist auch nicht schlimm».

 

Er wirkt gefasst, überhaupt nicht traurig oder enttäuscht, lehnt sich in seinen Stuhl zurück und atmet tief ein. Dass er sich in den letzten Jahren aber nicht in ein gemachtes Nest seiner Eltern hockte, sondern auch selbst seinen Teil zur Finanzierung beitrug, ist schon erstaunlich. Für gewöhnlich arbeiten die meisten Fahrer auf seinem Niveau nur Teilzeit – «manche konzentrieren sich auch nur auf den Sport», so «Bruggi». Er sei mit seinem 100-ProzentJob praktisch der Einzige, eine Ausnahme. «Manchmal ist es schon hart, nach einem Arbeitstag noch zu trainieren, aber anders geht es einfach nicht.»

 

 

 

Der Blick zur Konkurrenz 

Wo Bruggmann nun stehen könnte, wäre genügend Geld dagewesen, verdeutlicht er  als er von seiner damaligen Konkurrenz spricht. Für einige seiner früheren Mitstreiter ging es in den letzten Jahren Schritt für Schritt nach oben, «weil einfach genug Geld da war.» «Ich bin früher immer schneller als die anderen gewesen», aber da einfach das, nennen wir es mal, nötig Kleingeld vorhanden gewesen sei, habe sich für die Konkurrenten der Weg nach ganz vorn beschleunigt.  Den Wunsch, unter den besten Fahrern der Welt mitzumischen, kann Bruggmann nicht verstecken und dennoch: Tauschen mit seinen damaligen Konkurrenten möchte der gebürtige Balzner nicht.

 

Und das ist auch gut so, denn ohne die ganzen Rückschläge und Schwierigkeiten auf seinem Weg, wäre seine Geschichte als Motocrosser wohl nur halb so spannend. Und auch wenn er im internationalen Vergleich bisher kaum ein Wörtchen mitreden konnte – als bestes Resultat steht da ein 3. Rang beim A DAC Youngster-Cup – das Potenzial, um weiter vorn dabei zu sein, hat er allemal.

 

 

Das bestätigt auch sein aktueller Trainer und Präsident des Moto Cross Club Triesen (MCCT), Pascal Frommelt, und gerät dabei fast ein wenig ins Schwärmen: «Luca ist ohne Zweifel ein Ausnahmetalent und eine Bereicherung für den Motocrosssport in Liechtenstein. Da ich ihn schon, seit er ein kleiner Junge ist kenne, funktioniert die Zusammenarbeit wirklich gut. Luca hat langsam gemerkt, dass es im Motocross ab einem gewissen Punkt nur mit harter Arbeit weiter nach vorn geht.»

 

«Weiterzukommen, das ist das Ziel. Und ich bin überzeugt, dass Luca alles dafür tun wird.»

 

 

Selbstkritik und Einsicht

Bruggmann ist ein Talent, er kann Motocrossfahren und zeigt das auch immer wieder aufs Neue. Und bei der Frage, weshalb es auf dem Weg nach oben für ihn noch nicht für den absoluten Durchbruch gereicht hat, zeigt sich der 23-jährige so selbstkritisch, wie es wohl sonst kaum jemand machen würde.

 

 

Für einmal ist da kein Lächeln in seinem Gesicht, für einmal erklingt da nicht die freudige Stimme voller Enthusiasmus und Elan, für einmal bleibt dann auch das Funkeln in den Augen aus. «Ganz ehrlich», sagt er, beugt sich dabei über den Tisch und nimmt das erste Mal seine rote Mütze ab,

 

«Ich habe lange Zeit einfach von meinem Talent gelebt.»

 

Es sei vieles von alleine gegangen, ohne sich täglich abzurackern. Bevor er mit Trainer Frommelt vor einem Jahr angefangen habe, habe er die Vorbereitung auch nie so ernst genommen. Ein Fehler? «Ja», sagt Bruggmann. «Ich hätte mir wohl so einige Verletzungen ersparen können und wäre ziemlich sicher nun weiter, als ich jetzt im Moment bin.» Sein ernster Gesichtsausdruck verschwindet langsam, er wirkt fast schon etwas erleichtert, lehnt sich wieder zurück in seinen Stuhl. Interessant: Von einer auf die andere Sekunde ist es wieder da, das Lachen, die Stimme, das Funkeln. «Motocross bedeutet mir alles und ich werde an meinen Träumen festhalten.»

 

 

Impressum
Konzept/Schnitt/Text: Manuel Moser
Fotos: Manuel Moser/ Nils Vollmar/ Harry Leisi (Inside Motocross)
Videos: Manuel Moser/ Harry Leisi (Inside Motocross)
Umsetzung: Manuel Moser