9. Spieltag – Nach vier Siegen in Folge ging es für die ersatzgeschwächte Triesenberger Truppe von Trainer Marco Beck – gleich neun Akteure mussten passen – zum Hinrundenabschluss nach Flums. Unter anderem wurde S. Gertsch, der seine Karriere bereits für beendet erklärt hatte, reaktiviert. Es war der direkte Konkurrent, der mit einem Sieg überholt werden konnte – leider wurde daraus aber nichts. In einem guten Spiel musste da Bärger 2 den Platz schlussendlich mit 2:4 als Verlierer verlassen. Das Heimteam ging nach knapp einer Viertelstunde in Führung, eine Reaktion der Bärger liess auf sich warten. Erst als nach knapp 30 Minuten das 2:0 fiel, nahm das Gästeteam den sprichwörtlichen „Finger aus dem A…..“! Tobias Sprenger erzielte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer und hielt die Triesenberger damit im Spiel. Nach dem Seitenwechsel spielten die „Bärger“ zwar gefällig, zwingende Torchancen konnte sich die Beck-Elf dennoch nicht erarbeiten. Im Gegenteil: Der FC Flums erhöhte in der Folge auf 3:1 und sorgte damit für eine erste Vorentscheidung. Doch so einfach wollte man es dem Heimteam auf eigenem Terrain nicht machen. Kapitän R. Schädler profitierte, wie schon einige Male zuvor von einem Energieanfall und schob die Kugel zum 2:3 über die Linie – Spannung kam nochmal auf. Doch dieses währte nicht lange, denn Flums stellte acht Minuten vor Spielende die Zwei-Tore-Führung und damit das Endresultat von 4:2 wieder her. Damit verpasst die Beck-Elf einen wichtigen Erfolg, um in der Tabelle bis auf den dritten Platz vorzurücken. Z Bärger Zwei überwintert auf dem vierten Tabellenplatz mit acht Punkten Rückstand auf Leader Davos, der allerdings ein Spiel mehr bestritt.

 

Bemerkungen

  • Ausgerechnet zum wichtigen Spiel gegen Flums fehlten Trainer Beck etliche Spieler – die Winterpause konnte wohl kaum erwartet werden.
  • K. Beck kann sich mittlerweile in C. Gassner hineinversetzten. Auch seine Torflaute hält an. Im Vergleich zu Gassner liegt sein letzter Treffer aber erst wenige Wochen zurück, während er seit gefühlten 10 Jahren keinen Treffer mehr erzielen konnte.
  • Der am häufigsten gehörte Kommentar nach der Partie: „Eigentlich häwer ja guat gspield……“!
  • Kapitän Romeisen Schädler zieht in der internen Torschützenliste gleich mit Stürmer C. Gassner. Entweder ein Armutszeugnis für Gassner oder eine herausragende Leistung des FCT-Spielführers. à die Redaktion meint: Weder noch! Beids sind nülpa!
  • Nun warten 6 spielfreie Monate auf die FCT-Kicker. Fitgehalten wird sich bei Hallentrainings (as biz pläuschla – Zitat: R. Sele) und beim Bodypumb. Moser meinte dazu: Wauweh äns würd wiedr bruutal streng (war letzte Saison kein einziges Mal dabei).
  • Die Bussenrechnung wurde nach der Partie verschickt – einzelne Mitglieder mussten die Zahlungsfrist verlängern, da sie erst auf den 13. Monatslohn warten müssen.
  • Den meisten Akteuren sind die Heimspiele auf Triesner Untergrund immer noch ein Dorn im Auge, sie meinten: Hätwer uf dr Leitawis tschuttet werwer garantiert Herbschmeister worda.

 

FC Flums – FC Triesenberg, 4:2 (2:1)
FC Triesenberg: P. Schädler; T. Schädler, Eberle, R. Schädler; Gertsch; Biedermann, Mettler, Sprenger, Marxer; Beck, Gassner.
Ersatzspieler: Mella, Vedana.
Tore: 16. 1:0, 28. 2:0, 35. Sprenger 2:1, 56. 3:1, 68. R. Schädler 3:2, 82. 4:2.
Gelbe Karten: 8. Eberle (Foul)