7. Spieltag – Die zweite Mannschaft des FC Triesenberg hat einen kleinen Lauf. Nach zwei Siegen in Folge liess die Truppe von Trainer Marco Beck auch im Duell mit dem FC Haag nichts anbrennen und ging mit 4:1 erneut als Sieger vom Platz. Trotz eines personellen Engpasses – gleich 8 Spieler fehlten – zeigte das Team um Kapitän Romeo Schädler eine ansprechende Leistung, obwohl an der Chancenauswertung noch etwas gefeilt werden muss. Die Bärger, die zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf dem Triesner Hauptplatz spielten (zum Glück), waren von Beginn weg die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte allerdings 30 Minuten ehe der erste Treffer fiel. Nachdem C. Gassner und R. Schädler zwei Grosschancen vergaben, netzte Roland Schädler, alias Eisen eiskalt zum 1:0 ein. Und keine Viertelstunde später war Eisen wieder zur Stelle. Nach einem Eckball köpfelte Romeo den Torwart an und schaffte es aufgrund seiner „Trägheit“ nicht mehr rechtzeitig aufzustehten. Zum Glück war Röli zur Stelle und vollstreckte eiskalt. Mit dieser komfortablen Führung ging es in die Pause, wobei es durchaus 4, oder 5:0 stehen hätte können. P. Kindle sowie Mettler und Marxer vergaben weitere Grosschancen.

Trainer Beck appelierte in der Halbzeitpause an seine Schützlinge, nicht locker zu lassen. Und das taten die heute äusserst spielfreudigen Bärger auch nicht. Obwohl Haag etwas besser ins Spiel fand, waren es erneut die Bärger die trafen. M. Marxer verwertete eine geniale Doppelpasskombination zum verdienten 3:0. Genug hatte das Heimteam allerdings immer noch nicht. Doch etliche Male scheiterte man am eigenen Unvermögen – so beispielsweise Moser der alleine auf den Torhüter zulief, diesen ausliess und dann verzog. Doch Roland liess sich davon nicht beirren und traf 20 Minuten vor dem Ende erneut zum 4:0. In der 82. Minute durfte dann auch Haag jubeln – nach einem Eckball (was auch sonst, Verbesserungspotential vorhanden) kassierte man den Anschlusstreffer. Es blieb allerdings dabei und die Bärger feierten den dritten Sieg in Folge und rückten in der Tabelle auf den vierten Platz vor.

 

Bemerkungen

  • Unterländer Beni Nutt stand erstmals im Aufgebot und erhielt dafür in der Kabine einen kurzen Applaus.
  • Kabinen DJ Biedermann legte eine neue Platte auf. Zuerst brachte er seine Mitspieler mit dem Song „Vater Abraham“ in Stimmung, anschliessend folgte die Panflötenmusik „Der einsame Hirte“ um die Gemüter wieder etwas zu beruhigen. Eine perfekte Mischung wie es scheint.
  • C. Gassner konnte erneut kein Tor erzielen. Gerüchten zu Folge, wolle er wenn es mit seiner Torflaute weitergeht über ein baldiges Karriereende nachdenken. J. Eberle freute sich darüber und hofft auf einen Stammplatz.
  • M. Marxer spielte erstmals auf der Aussenbahn, um sich selbst zu beweisen, dass er genügend Kondition habe, wie er meinte. Obwohl er einige Male zum Sprint ansetzte ist da noch reichlich Luft nach oben, erklärte Kaptiän Romeo Schädler nach der Partie.
  • P. Jup Sele weihte sein neues Leder, das wie er sagt aus Stahl geschmiedet wurde, ein. Seine Bewegungen wirkte daher noch träger und unkontrollierter als sonst schon.
  • Biedermann fand reichlich gefallen am Panflötensound und zwitscherte während des Spiels munter drauf los. Gerüchten zu Folge war dies auch der Grund für seine Auswechslung. R. Kindle meinte: „Kasch doch ned afaach afanga ummapfiffa ufem platz – gohts no?“
  • Der Sieg wurde gebührend gefeiert. Nach einem kurzen Abstecher zu Bomber (hatte Geburtstag) verschlug es so einige noch ins Liechtensteiner Nachtleben. Kapitän R. Schädler war Gerüchten zufolge der letzte der nach Hause kam. Er meinte: „Als Captain hani Pflicht zum luaga, dass jeda heichunt – das hani mr zhärza gnu“.

 

FC Triesenberg – FC Haag, 4:1 (2:0)
FC Triesenberg: P. Schädler; T. Schädler, A. Eberle, Rom. Schädler; P. Kindle; Biedermann, Moser, Mettler, Marxer; Gassner, Rol. Schädler.
Ersatzspieler: Nutt, P. Sele, R. Kindle, Banzer.
Tore: 30. Rol. Schädler 1:0, 43. Rol. Schädler 2:0, 60. Marxer 3:0, 73. Rol. Schädler 4:0, 82. 4:1.
Gelbe Karten: 40. Marxer