5. Spieltag – Nach der Niederlage gegen Schaan und dem schwachen Unentschieden gegen Trübbach, liess die zweite Mannschaft des FC Triesenberg wieder Mal einen Sieg folgen. Gegen den Tabellenzweiten der 5. Liga Gruppe 3, dem FC ACRP Davos (Mannschaft bestehend aus Portugiesen) setzte sich die Elf von Trainer Marco Beck klar mit 4:0 durch. Dabei gestaltete sich die Partie vor allem im ersten Durchgang alles andere als einfach. Stürmer K. Beck vergab einen Elfmeter in der 23. Minute. Dieser wurde anschliessend wiederholt und Beck scheiterte erneut. Nach dem anschliessenden Eckball entschied der Unparteiische erneut auf Strafstoss. Diesmal schnappte sich Kapitän R. Schädler den Ball mit den Worten: „So jetzt klepfi dia huara Kugla dri“. Und so stand es 1:0 für die Bärger.

In der zweiten Halbzeit war das Heimteam dann klar besser, was durchaus daran lag, dass die portugiesischen Davoser immer wieder mit dem Schiedsrichter diskutierten. Nach zwei vergebenen Grosschancen war es Beck, der nach Vorarbeit von „Mette die Kette“ denn Ball zum 2:0 über die Linie bugsierte. Locker liessen die Bärger allerdings immer noch nicht. Die Davoser, die nun am Ende ihrer Kräfte angelangt schienen agierten lediglich mit langen Bällen. R. Kindle der nach seiner Auswechslung in der Halbzeit bereits unter die Dusche wollte, kam dann nochmal ins Spiel. Und prompt drückte er 10 Minuten vor Spielende das Leder über die Torlinie – 3:0 für Triesenberg. Den Schlusspunkt setzte dann abermals K. Beck. Nach einem „Traumpass“ von Kapitän Schädler nahm Beck den Ball gekonnt an und hämmerte ihn unter die Latte. Damit fertigten die Zweier den Tabellenzweiten klar mit 4:0 ab und rückten in der Tabelle auf den fünften Platz vor.

 

Bemerkungen

  • Trainer Beck sprach vor der Partie, dass man es mit stämmigen und kräftigen Bündner-Burschen zu tun bekommen würde. Er staunte nicht schlecht, als er dann die filigranen Portugiesen beim Einlaufen sah.
  • Gerüchten zu Folge ging Kindle nach seiner Auswechslung unter die Dusche, um sich anschliessend für sein Tor doch nochmal einwechseln zu lassen.
  • Bestätigt wurde das Gerücht, dass Kindle sein Tor mit offenen Schubändeln schoss.
  • Premiere: Erstmals in der Geschichte der 5. Liga wurde ein Spiel über 90 Minuten kommentiert. Der gegnerische Kapitän teilte durchgehend seine Meinung mit und brachte dadurch den ein oder anderen Bärger zur Weissglut. Von Abwehrspieler T. Schädler wurde er als „herzige Diva“ betitelt.
  • P. Jup Sele wurde von den Fans auf den Rängen gefeiert als er auf der Ersatzbank Platz nahm. Erst bei seiner Einwechslung kurz vor Ende der Partie verstummten die Fangesänge.
  • Entgegen der Regelung einen mit Gelb vorbelasteten Spieler auszuwechseln, liess Beck Mittelfeldakteur Moser weiterspielen. Glück: Denn einige Male war das Einsteigen von Moser knapp an der Grenze. Bomber meint dazu: „Ischt au mal Zit worda dass du n karta uberkusch, was du albi am ummahacka bisch.“
  • C. Gassners Torflaute hält weiter an. Nachdem er zum Auftakt zwei Tore in zwei Spielen erzielte, blieb der Stürmer nun seit zwei Partien ohne Treffer. Gassner meint: „Drfür hani uft Saison gseh die meischta Assists“ (wurde vom Team stark bezweifelt).
  • Stürmer K. Beck ärgerte sich weniger über die verschossenen Elfmeter sondern mehr darüber, dass man keine Gegentore erhielt. –> Grund: bei einem Gegentor muss jeder aus der Mannschaft 2 CHF in die Mannschaftskasse legen.

 

FC Triesenberg – FC ACPR Davos, 4:0 (1:0)
FC Triesenberg: P. Schädler; R. Kindle, R. Sele, R. Schädler; Cortese; T. Eberle, Biedermann, Moser, Vedana; Gassner, Beck.
Ersatzspieler: P. Sele, Mettler, T. Schädler, Marxer.
Tore: 26. R. Schädler 1:0, 64. Beck 2:0, 78. R. Kindle 3:0, 89. Beck 4:0.
Gelbe Karten: 49. Moser.