4. Spieltag – Nach der bitteren 1:4-Niederlage gegen den FL-Konkurrenten aus Schaan, war die zweite Bärger-Mannschaft an diesem Wochenende auswärts beim FC Trübbach gefordert. Doch auch gegen das im letzten Jahr schlechteste Team der Schweiz gelang der Elf von Trainer Marco Beck kein Erfolg. Die dezimierte Bärger-Truppe stellte sich bei gefühlten 40 Grad der Herausforderung und startete optimal in die Partie. Denn Biedermann brachte das Gästeteam bereits in der 8. Minute durch einen sehenswerten Weitschuss mit 1:0 in Front. Doch keine zwei Minuten später musste auch P. Schädler ein erstes Mal hinter sich greifen. Die Bärger-Abwehr agierte zu fahrlässig und so hatte Trübbachs Offensivabteilung leichtes Spiel. Im Anschluss war es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Bärger nach und nach das Zepter übernehmen konnten. Tore gab es für die Beck-Elf im ersten Durchgang aber keine mehr. Der FCT-Coach reagierte in der Pause und brachte mit Cortese und T. Schädler zwei frische Spieler. Es lief nun deutlich besser und man war dem 2:1 näher als das Heimteam. Doch auch nach weiteren 45 Minuten stand es 1:1. In der 60. Minute übersah der Unparteiische, der bis dahin einen guten Job machte allerdings ein Handspiel des Trübbacher-Verteidigers im eigenen Sechszehner – es hätte Elfmeter geben müssen. Damit musste sich das Zwei mit einem Punkt zufrieden geben und steht nun in der Tabelle auf dem sechsten Rang.

 

Bemerkungen

  • Kabinen-DJ Biedermann schlug vor dem Spiel eine andere Musikrichtung ein. Anstatt Mallorca-Schlager gab es sanfte Pop-Klänge.
  • Die Grundstimmung von Kapitän R. Schädler war schon vor der Partie äusserst aggressiv. Grund dafür: Beim Einschiessen brachte er keinen einzigen Ball aufs Tor.
  • Trainer Beck vermisste eine gewisse Aggressivität in den Zweikämpfen, er meinte: „Niamert traut sich mal dr Fuass drizheba – da muasswer no dra schaffa, das kas nid sii“!
  • C. Gassner verfiel in Trübbach wieder in alte Muster. Nachdem der „Ausnahmestürmer“ wie er sich selbst betitelt zwei Tore in den letzten beiden Partien erzielte, blieb er an diesem Wochenende wie schon etliche Male zuvor ohne Torerfolg.
  • Da A. Koch als Ersatztorhüter auf der Bank platz nahm, erhoffte sich P. Schädler einen Kurzeinsatz als Stossstürmer – die Nummer 20 lag für ihn bereits bereit. Doch leider kam es aufgrund des knappen Spielstands nicht dazu. Etwas erschreckend: Nach Torhüter Biedermann scheint es nun auch P. Schädler allmählich aufs Feld zu ziehen.
  • Feststellung des gesamten Teams: Sunntigsspiel sind brutal mind – gschiedr widr am fritig, de kama zäma ufwäg gah.

 

FC Trübbach – FC Triesenberg, 1:1 (1:1)
FC Triesenberg: P. Schädler; R. Kindle, R. Sele, R. Schädler; Sprenger; Vedana, Moser, Biedermann, Mettler; Gassner, Beck.
 Ersatzspieler: Cortese, A. Eberle, T. Schädler, Koch.
Tore: 8. Biedermann 0:1, 10. 1:1.